Bullerbü in Gefahr

Ein Ferienhaus in Bullerbü! Wer wünscht sich das nicht?! Viel Kinder auf einem Haufen, die altersübergreifend miteinander spielen, einander akzeptieren, auf einander aufpassen und sich vertragen.

Herrliche Vorstellung?! Absurd!

Unser Ferienhaus steht in Bullerbü. Oder so ähnlich. Üblicherweise sind in den Ferien mindestens 11 Kinder von 3 bis 12 Jahren hier unterwegs. Mindestens. Und das ist mindestens manchmal unglaublich anstrengend. Für die Kinder und für die Eltern.

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Entspannt Euch, Hochbegabten-Eltern!

Anlass dieses Beitrags ist eine Nachricht, die ich von meiner Freundin erhielt. Sie schickte mir die Kopie des Jahreszeugnisses der 5. Klasse eines mir unbekannten Kindes.

Häh? Unter dem Bild (zum Glück hatte meine schlaue Freundin einen Screenshot erstellt) der Text: Total irre!!!Herzlichen Glückwunsch, meine Große!!!

Die Mutter des besagten Kindes hatte doch tatsächlich das – ohne Frage sehr gute – Zeugnis fotografiert, mit diesem Text und diversen Bildchen versehen und als WhatsApp-Status verwendet.

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Notiz an mich selbst

Ich muss das einfach machen. Ich hätte das schon viel früher machen sollen. Vor 20 Jahren oder so. Vielleicht würde ich heute schon davon profitieren. Aber das ist ja mit vielen Dingen so: hätte ich dann schon angefangen, jede Woche 5 Euro (damals ja noch DM) in meinen Sparstrumpf zu stecken, hätte ich heute – kurz überschlagen und die Zinsen nur grob mitgerechnet – ein Vermögen von etwa 6.500,– Euro angehäuft.

Zu wenig…ich schweife ab.

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Feste feiern, wie sie fallen?

Regelmäßig vor und nach den Ferien, ist MuttersSprache dem Wahnsinn nahe. Früher war das „nur“ vor den Sommer- und Weihnachtsferien so. Gefühlt jagen Ferien Ferien – mittlerweile ist es ein Dauerzustand geworden. Der Montag nach den letzten Herbstferien war Halloween.

Haben wir früher Halloween gefeiert? Haben wir nicht! 

Die Kinder finden es toll. So macht MuttersSprache zähneknirschend, lächelnd mit. In den Ferien erschien in der WhatsApp-Mütter-Nervensägen-Gruppe die Frage, ob wir nicht für die Kinder eine Halloween-Party in der Schule organisieren sollten. Nur etwas KLEINES.

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Wie schnell Migration misslingen kann

Meine Tochter kam vorgestern fröhlich von der Schule, um mir zu berichten, dass am nächsten Tag ein neuer Schüler kommen würde. Alle wären aufgeregt, berichtete sie. Ihre Freundin Lena freue sich, dass sie neben dem neuen Schüler sitzen dürfe.

Dass er vielleicht noch nicht so gut Deutsch könnte, wurde den Kindern gesagt, die das aber ganz und gar unproblematisch fanden und sich freuten, einem Flüchtlingskind die neue Sprache näher bringen zu können.

Noch Morgens gab ich ihr auf dem Weg, dass sie nett zu dem Jungen sein solle, für den die neue Schule eine ganz neue Umgebung ist, und der vielleicht etwas schüchtern und unbeholfen sei.

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